Tanzhaus Floor:
++ Teebee [subtitles, photek productions, norway]
++ Kabuki [liquid v, bingo, prcsn]
++ Neon [space breaks]
Newcomer-Floor:
++ DJ Rast
++ E.T.
++ DJ Ridick
Ab Oktober gibt es für alle Liebhaber von Breakbeats ein Aufatmen. Drum n Bass Partys scheinen im Frankfurter Nachtleben langsam aber sicher zu Raritäten zu werden. Grund für uns mal wieder gegen den Trend zu wirken. Ab diesem Monat wird es im Frankfurter Westen wieder in unregelmäßigen Abständen Drum n Bass Veranstaltungen mit hochkarätigen Acts geben.

Zum Auftakt präsentiert das Tanzhaus West die Top-Acts Teebee und Kabuki, die vom Mitveranstalter Neon der einst im Space Place sehr erfolgreichen Space Breaks-Partyreihe unterstützt werden.
Teebee, der Produzent und DJ aus Bergen, Norwegen war einer der ersten ausländischen Produzenten, der sich in der in Großbritannien entstandenen Jungle- und Drum n Bass-Szene einen Namen machen konnte.
Ab 1996 veröffentlichte er zuerst auf den englischen Labels "A-Level" und "Rugged Vinyl". Nachdem er und sein Partner K aka Polar (Kjetil Dale Sagstad) zu "Audio Couture" wechselten, einem Tochterlabel von Moving Shadow, einem der ältesten und renommiertesten englischen Drum n Bass-Labels (Labelchef Rob Playford), waren sie mit der Veröffentlichung ihrer gemeinsamen Debüt-CD "Black Science" (1999, Beatservice) auf dem Weg, eine feste Größe auf dem Drum n Bass-Markt zu werden.
Es folgten Releases von Teebee auf einigen der bekanntesten Drum n Bass-Labels wie "Moving Shadow" und "Certificate 18", auf dem er 2000 sein erstes Solo-Album "Black Science Labs" präsentierte. Das Album erntete sehr positive Kritiken und wird mittlerweile als Meilenstein des Drum n Bass-Genres gesehen. Im gleichen Jahr gründete er auch zusammen mit seinem Partner K das Label "Subtitles", auf dem bis heute außer Teebee und K auch weitere Newcomer wie Angelzero, Illformants, Pacific und die ebenfalls aus Norwegen stammenden "Future Prophecies", aber auch renommierte Produzenten wie Abstract, Cause 4 Concern und Zero Tolerance veröffentlichen.
Teebee war in diesem Jahr sehr fleißig, was das Produzieren betrifft und hat gleich mehrere erfolgreiche Veröffentlichungen in die Plattenläden gebracht.
Kabuki aka Jan Hennig ist einer der dienstältesten Drum n Bass-DJs aus Deutschland. Auf dem von ihm und seinem Partner Mainframe gegründeten Label Precision Breakbeat Research (prcsn) konnte man in den letzten sieben Jahren seine Entwicklung verfolgen. Er betreibt außerdem gemeinsam mit dem Karma-Mastermind Lars Vegas das Label ?Spectrum Works?, um musikalischen Experimenten unterhalb der Drum&Bass-Tempogrenze ein Zuhause zu bieten.
Mittlerweile ist Kabuki?s Name nicht nur in der Drum n Bass-Szene, sondern auch weit darüber hinaus bekannt. Durch Kollaborationen mit Vikter Duplaix oder Cleveland Watkiss, durch Releases auf Labels wie Sonar Kollektiv oder Reinforced und nicht zuletzt durch seine Remixe für so unterschiedliche Künstler wie z.B. Sabrina Setlur oder Rocker?s Hi-Fi konnte Kabuki beweisen, daß er als Musiker über eine große Band-breite verfügt.
Der Begriff ?Kabuki? kommt übrigens aus dem Japanischen und bezeichnet eine klassische Theaterform. Die einzelnen Silben haben aber auch eigene Bedeutungen und stehen für ?Musik?, ?Tanz? und ?Technik?- alles Begriffe, die mehr oder weniger direkt mit dem Job eines DJ?s zu tun haben. Weitere Infos: www.iamkabuki.net
Newcomerspezial
Inzwischen hat die Jury auch entschieden, wer den Newcomer-Floor rochen wird. Urban Breaks proudly presents: DJ Rast, E.T. & DJ Ridick. WIr freuen uns auf neue Soundz.
23:00 Uhr | Drum-n-Bass